Beweis für Interesse und Vitalität

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Generalversammlung des CC am 25. Januar 2018

Gut besucht war die Generalversammlung des Civilclubs mit 44 Teilnehmern, wobei Präsident Hans-Arnold Loos ausdrücklich Dr. Klaus Heveling begrüßte, der erst seit Anfang des Jahres Neumitglied ist: „Das ist ein gutes Zeichen für Interesse“, was trotz der Altersstruktur für die Vitalität des Clubs spreche.

Auf der GV seien nur ordentliche Mitglieder stimmberechtigt, „was nicht heißt, dass es unordentliche Mitglieder gibt“. Die Gesamtzahl der ordentlichen Mitglieder bezifferte der Präsident auf 123, alle Personen, die zum CC gehören, zusammengezählt, ergeben die Zahl von 256. Zuvor war der Toten des letzten Jahres gedacht worden, und das waren einschließlich der Ehefrauen elf, zu denen noch am 21. Januar 2018 Prof. Dr. Karl Noehles gekommen war. Die Mitglieder gedachten stehend und schweigend der Toten des Clubs.

In seinem Rechenschaftsbericht ließ der Präsident das abgelaufene Jahr Revue passieren und stellte einige Highlights heraus. So das Sommerfest mit dem Motto „Man trägt wieder Hut“, das wohl bei allen in nahezu euphorischer Erinnerung geblieben sei. Was man vom Nikolausabend angesichts des Essens wohl nicht behaupten könne. Auf den Beschwerdebrief des Präsidenten habe es eine fast unterwürfige Entschuldigung des Vorsitzenden Johow vom Mühlenhof gegeben. Der Vorstand des CC werde demnächst darüber beraten, wie es weiter gehen könne. Hans-Arnold Loos dankte allen, die mit ihren Aktivitäten zum Programm beigetragen hatten.

Mit Spannung war natürlich der Kassenbericht erwartet worden, den Kassenwartin Ilse Malwitz erläuterte. Im geringeren Beitragsaufkommen schlage sich die geringere Zahl der Mitglieder nieder, die finanzielle Situation sei aber nach wie vor stabil. Sie empfahl, einen Kassenbestand von 25 000 nicht zu unterschreiten. Die Mitglieder dankten Ilse Malwitz für den umfassenden Bericht. Die Kassen war zuvor von Jochen Gutermuth und Ludger Albacht geprüft worden: „Wir haben keinerlei Abweichungen feststellen können.“ Lutz Albacht empfahl Entlastung des Vorstandes, dem auch bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder einstimmig gefolgt wurde.

In der Diskussion wurden einige Anregungen gegeben. Die Frage sei, ob die finanzielle Eigenbeteiligung der Mitglieder an besonderen Ereignissen nicht höher sein sollte. Es wurde Kritik geübt an der Qualität des Flügels und des Beamers und an der Form des Kassierens. Wobei aber auch Lob gespendet wurde: Das Essen sei besser geworden, stellte Johannes Krause-Isermann fest, was Präsident Loos nicht zuletzt auf die Beratung durch Hobby-Koch Wolfgang Hack zurückführte. Dagegen bedachte Rosemarie Schulze den Kuchen beim Damenkaffee mit herber Kritik „und das bei einem Super-Schucan-Preis“.

Beim Vorausblick auf das Programm 2018 stellte der Präsident die Zukunft Europas als ein wichtiges Thema heraus, wozu der Europaabgeordnete Elmar Brok habe gewonnen werden können. Sigrid Karliczek habe angeregt, die europäische Baukultur als Identität stiftendes Merkmal zu  beleuchten. Loos: „Der Bürger weiß zu wenig von Europa.“ Der Präsident streifte die beiden großen Reisen 2018 nach Nordpolen und ins Elsass, was Dr. Renate Düttmann-Braun  als Reiseleiterin thematisch ergänzen konnte: „Wir wollen Straßburg und das Europa-Parlament einbeziehen.“ Für die Reise gibt es zurzeit 18 Anmeldungen: „Es sind noch Plätze frei.“ Nicht vergessen werden darf der Damenkaffee mit seinem „ambitionierten Programm“.               E. O.