Ohne Ehrenamt kein Civilclub

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Dank an Mitglieder des CC - 3. Juli 2012

Es war gleichsam die Ouvertüre zum nachfolgenden Vortrag übers Ehrenamt – die ausscheidenden Vorstandsmitglieder wurden vom Präsidenten Erhard Obermeyer mit Dank und Anerkennung verabschiedet , entpflichtet. „Wenn es dieses Engagement der Ehrenamtlichen nicht gäbe, müsste auf der nächsten Generalversammlung der Antrag auf Auflösung des Civilclubs gestellt werden“, sagte der Präsident.

Zunächst die Dame: Ilse Marie Münch hat über die Amtszeit ihres Mannes Karlo Münch hinaus den Damenkaffee geleitet, und das in der schwierigen Übergangszeit, als es galt nach dem Auszug aus dem Alten Fischmarkt wieder Tritt zu fassen, bzw. den richtigen Sitz zu finden. Das alles habe Frau Münch mit viel Geduld und Einfühlsamkeit begleitet, weshalb sie einen Blumenstrauß als Dankeschön erhielt.
Prof. Dr. Otto W. Wetzell – sein Wirken für den Civilclub sei nahezu schon legendär, stellte der Präsident fest. Insgesamt neun Jahre stand er dem Civilclub als Präsident vor, natürlich mit Unterbrechung. Dazwischen Tätigkeit im Vorstand als Beisitzer, zuletzt als Archivar, so dass wohl an die zwei Jahrzehnte Vorstandstätigkeit zusammen kommen dürften.

Prof. Dr. Hans-Günther Götze habe immer gelitten, wenn ihm die Mitglieder die kunstvolle Tischordnung wieder zerstört hätten, sei es durch Zuspätkommen oder durch Wegbleiben. Dennoch – es habe wunderbar geklappt. Und vor allem auch habe Hans-Günther Götze, fußend auf seiner musikalischen Begabung, neue Musikakzente gesetzt, sei es mit der jungen Truppe beim Neujahrstreffen, sei es mit dem Klassiker Clemens Rave.

Dr. Dr. Burkhard Schmitz – einer der „Unzeitgemäßen“ im Civilclub und im Vorstand. Denn er ist noch vollkommen in Anspruch genommen durch seinen Beruf als Zahnarzt. Der Präsident zollte ihm deshalb hohe Anerkennung, dass er sich dennoch für die Arbeit im Vorstand zur Verfügung gestellt hatte.

Schließlich Jörg Tettenborn, die Allzweckwaffe im Civilclub. Welche Ämter hat er nicht alle ausgeübt! Er war Vizepräsident, hat sich um die Sitzordnung gekümmert, die Post besorgt und war zum Schluss als Hausverwalter Mädchen für alles. Reisen hat er organisiert, die jüngste nach Berlin ist noch in guter Erinnerung. Und jetzt? ZbV – zur besonderen Verwendung: „Wenn Du mich brauchst, sag Bescheid.“ Ein echter Kümmerer eben, anerkannte der Präsident.

Allen dankten die Civilisten mit reichem Applaus, und vom Präsidenten gab`s ein Buch.