Skulptur für die Büros

Drucken PDF
Besuch des LVM-Hochhauses am 16. Juli 2019

Ein riesiger Kristall im westfälischen Flachland: Gemeint ist das jüngste Hochhaus des LVM aus dem Jahre 2014, das 63 Meter aufragt und 17 Stockwerke in sich birgt.

Der koreanische Architekt Duk-Kyu Ryang hat nun nicht nur einen weiteren Wolkenkratzer für LVM entworfen, sondern eine gläserne Bauskulptur geschaffen, die in ihrem Innern mit einer expressiven Architektursprache überrascht. Davon konnte sich eine kleine Gruppe von Civilisten bei einer Besichtigung überzeugen, die Jürgen Klein organisiert hatte. Zwei kompetente Mitarbeiterinnen informierten uns über Bau und Technik und Nachhaltigkeit, wofür die Bauherrin das Zertifikat in Platin der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen erhielt. Alles sehr interessant.

Zwischendurch immer wieder Kunst, schon der Treff war vor einer großen Hand-Skulptur, die der Architekt selbst entworfen hat. Sie stellt eine linke Hand dar, weil die rechte immer zerstörerisch gewesen sei. Auch Bilder allerorten – kein Wunder, denn die LVM-Spitze ist seit langem in der Kulturszene verwurzelt, der Vorstandsvorsitzende war immer zugleich Vorsitzender des Fördervereins Stadtmuseum – aktuell Dr. Mathias Kleuker. In der Arena finden Kulturveranstaltungen statt, Konzerte und Lesungen, zu denen jeder willkommen ist.

Und nicht zu unterschätzen – die Mitarbeiter vor allem in den oberen Etagen werden durch eine einzigartige Sicht auf Münster belohnt. Aber auch: Wir konnten uns davon überzeugen, wie dicht der LVM-Turm in die benachbarte Wohnsiedlung eindringt. „Wir haben uns mit den Anwohnern arrangiert“, kommentierte eine der Mitarbeiterinnen die Situation. Auf jeden Fall war es für uns alle ein hoch interessanter Termin, wozu auch die Begehung der 20 Meter langen Glasbrücke zum nächsten LVM-Turm gehörte, schwindelfrei sollte man schon sein.
Danke Jürgen Klein für diese Bereicherung der Clubaktivitäten. Hervorgegangen ist diese Initiative aus einem einstigen Tanzkreis.                                  E.O.