Mit Windstärke 5 ins Neue Jahr

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Neujahrstreffen des CC am 07. Januar 2020

Nach dem Abendessen erfreute uns die Gruppe „Windstärke 5“ mit den anfangs noch nicht aufgeführten Sätzen 2 bis 4 des Quintetts op. 56 Nr. 1 von Franz
Danzi, und Frau Bröker stellte uns die fünf jungen Musiker einzeln vor.

Danach erteilte Herr Krause-Isermann Herrn Dr. Wohlgemuth das Wort, der in herrlichem Dialekt kleine ostpreußische Geschichten zum Besten gab. In Erinnerung bleibt vor allem die von den Cholesterinchen, aber auch die vom schielenden Hund und die vom Knecht und der Magd. Große Heiterkeit.

Im Jahresrückblick 2019 leitete Herr Prof. Rudolf Ullrich die Anwesenden mit knappen, humorvollen Reimen durch die Stationen des letzten Jahres. Sein Bericht wurde von sorgsam ausgewählten Fotodokumentationen begleitet, zusammengestellt von Herrn Prof. Max Kobbert. Wieder einmal wurde deutlich, wie vielseitig und anspruchsvoll das Angebot des Civilclubs ist, wenn auch in der Kürze nicht alles und alle angesprochen werden konnten.

Erinnert wurde an nachmittägliche oder abendliche Vortragsthemen, zum Beispiel zum Bauhausjahr oder zur Domuhr in Münster, aber auch an die Vorträge über das Spielen oder über die Mathematik, beide mit tiefen Einflüssen auf die neuronale und kulturelle Entwicklung des Menschen.
Ein gutes Buch zu lesen macht Freude. Ein gutes Buch zu finden ist allerdings nicht leicht, und es ist das willkommene Ziel der Vorlesenachmittage, Literaturerfahrungen von Mitgliedern an die Zuhörer weiterzugeben.

Bei anderen Vorträgen konnte man gespannt verfolgen, wie kleinere Teilgruppen auf das Sozialgefüge der Gesellschaft Einfluss nehmen. Als Beispiele dienten die berühmte Familie Medici, die Hexenverfolgungen und heutzutage die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz. Die buntesten Bilder waren beim Rückblick auf die Besichtigungen und Reisen des letzten Jahres entstanden. Humorvoll begleitete Käseverkostung, blütenreiche private Gartengestaltung, die
Radtour und beeindruckende Museumsbesuche in und um Münster haben viele positive Erinnerungen hinterlassen. Die großen und kleinen Reisen waren zu Recht sehr beliebt und schnell ausgebucht. Beeindruckende Blicke auf die Zeugen vergangener Geschichte machen die Faszination dieser Reisen aus, sei es ins Weserbergland mit Kloster Corvey und Bad Karlshafen oder nach Tschechien oder Sizilien. Allen Referenten und Organisatoren wurden Respekt und großer Dank zuteil.

Last but not least wurde an vereinsinterne Progammpunkte erinnert, vor allem an die Ernennung von Herrn Erhard Obermeyer zum Ehrenmitglied. Hierzu zählen aber auch die vorbereitenden Versammlungen mit Blick auf die zu formulierenden Satzungsänderungen, in denen die Mitgliedschaft zeitgemäß neu geregelt werden soll.
Nach dem Rückblick auf das gelungene Sommerfest im Schloss Hohenfeld wurde noch der heitere Jahresausklang bei der Nikolausfeier erwähnt, bei dem alle Ehrenamtlichen von höherer Warte aus herzlich vom Nikolaus belobigt wurden. Das war eine gelungene Darstellung des CC-Jahres im Zeitrafferstil, humorvoll gereimt, attraktiv bebildert und von den Anwesenden in schmunzelnder Anerkennung goutiert.

Danach wurden drei Sätze aus den „Sechs Bagatellen für Bläserquintett“ von György Ligeti (1923 – 2006) von den jungen Musikern der „Windstärke 5“ in munter beschwingter Form vorgetragen und bildeten damit den heiteren Abschluss des musikalischen Rahmens. Im Gegensatz zur Vergangenheit ist uns die Zukunft ja prinzipiell unbekannt. Das Thema, das sich unser Präsident für seine abschließende Ansprache gewählt hatte, nämlich „Ausblick auf 2020“ war deshalb schwieriger zu behandeln als ein Jahresrückblick. Herrn Krause-Isermann gelang es aber, das Problem auf zwei essentielle Fragen zurückzuführen, nämlich erstens „Was hat 2020 für uns in petto?“ und zweitens „Was haben wir für 2020 in petto?“

Zum Schluss wünschte Herr Krause-Isermann allen Anwesenden noch einmal ein gutes Neues Jahr und schlug vor, gute Gedanken und gute Ideen für die Zukunft des Civilclubs „in petto“ zu haben.

Klaus Funke

"Gediente" Mitglieder: 50 Jahre Mitgliedschaft und mehr:

 

 

Hier das Bläser-Quintett der Westfälischen Schule für Musik mit Frau Lisa bröker: